Abszess
GesundheitAbgekapselte Eiteransammlung unter der Haut oder in Körpergeweben, häufig als Folge von Bissverletzungen oder Infektionen. Bei Reptilien haben Abszesse meist eine käsige Konsistenz und müssen chirurgisch behandelt werden.
Über 192 Fachbegriffe aus Grundlagen, Terrarium-Setup, Ernährung, Gesundheit und Verhalten — übersichtlich von A bis Z.
Abgekapselte Eiteransammlung unter der Haut oder in Körpergeweben, häufig als Folge von Bissverletzungen oder Infektionen. Bei Reptilien haben Abszesse meist eine käsige Konsistenz und müssen chirurgisch behandelt werden.
Vollständig ausgewachsenes, geschlechtsreifes Tier. Der Adultstatus wird je nach Art durch Alter, Größe und Häutungsanzahl definiert.
Sommerruhe bei Trocken- oder Hitzephase, ähnlich dem Winterschlaf. Bekannt bei bestimmten Lungenfischen, Schildkröten und Schnecken.
Gewöhnungsphase nach dem Transport oder Kauf, in der das Tier schrittweise an die neuen Haltungsbedingungen herangeführt wird.
Farbmorphe, bei der die Bildung von Melanin (dunklem Farbpigment) genetisch blockiert ist. Albino-Tiere zeigen helle bis weiße Grundfärbung sowie oft rote oder rosa Augen.
Paarungsumklammerung bei Fröschen und Kröten, bei der das Männchen das Weibchen umklammert und die Eier beim Ablegen befruchtet.
Genetisch bedingtes Fehlen der roten und orangefarbenen Pigmente. Betroffene Tiere wirken grau oder schwarz-weiß und werden häufig als „Anery" abgekürzt.
Vollständige oder anhaltende Verweigerung der Nahrungsaufnahme, die zur Auszehrung führen kann. Anorexie ist meist ein Symptom einer Grunderkrankung, falscher Haltungsbedingungen oder saisonaler Verhaltensänderungen.
Terrarium mit einem größeren Wasseranteil, typisch für semiaquatische Reptilien wie Bartagamen-Verwandte oder aquatische Schildkröten.
Im Wasser lebende Tierart. Vollaquatische Arten wie Wasserschildkröten verbringen den Großteil ihres Lebens im Wasser.
Baum- oder Strauchbewohner, die sich vorwiegend in erhöhten Lagen aufhalten. Arborikole Arten benötigen hohe Terrarien mit Klettermöglichkeiten.
Das Prinzip, Haltungsbedingungen so zu gestalten, dass sie den natürlichen Bedürfnissen der gehaltenen Art entsprechen – passende Temperaturen, Luftfeuchte, Strukturen, Ernährung und Sozialstruktur.
Aufgetautes Tierfrostfutter, das auf Körpertemperatur (ca. 37 °C) erwärmt wurde, um den natürlichen Fang für das Tier zu simulieren.
Fähigkeit bestimmter Eidechsen, den eigenen Schwanz als Fluchtreaktion bei Bedrohung aktiv abzuwerfen. Der abgeworfene Schwanz zuckt weiter und lenkt den Räuber ab; ein Regenerat wächst nach.
Artspezifisches Imponierverhalten zur Partnergewinnung: Kopfnicken, Farbveränderungen, Körperschwingen oder Duftmarkierungen. Erfolgreiches Balzverhalten ist Voraussetzung für die Paarung.
Das gezielte Aufsuchen einer Wärmestelle durch Reptilien zur Aufnahme von Wärme und UV-Strahlung – ein grundlegendes Thermoregulationsverhalten.
Einbringen von Lebend- oder Kunstpflanzen ins Terrarium zur Strukturgebung, Feuchtigkeitsregulierung und naturnahen Einrichtung. Echte Pflanzen tragen zur Luftqualität bei und erhöhen das Wohlbefinden der Tiere.
Die dem Tier angemessene Größe des Futtertieres. Als Faustregel gilt, dass die Beute nicht breiter sein sollte als der breiteste Punkt des Kopfes des Fressertieres, um Verletzungen und Regurgitation zu vermeiden.
Terrarium, das einen spezifischen natürlichen Lebensraum einer Tierart möglichst originalgetreu nachbildet. Einrichtung, Pflanzen, Substrat und Klimabedingungen orientieren sich am tatsächlichen Herkunftsgebiet der gehaltenen Art.
Wunde durch den Biss eines Futtertieres (z. B. Mäuse, Grillen) oder eines Artgenossen. Bisswunden können sich infizieren und müssen desinfiziert sowie bei Schwere tierärztlich behandelt werden.
Gesamtheit des Substrats im Terrarium, das Funktion als Feuchtigkeitsspeicher, Grabmedium und Dekoration erfüllt.
Larven der Schwarzen Soldatenfliege (Hermetia illucens) mit hohem Protein- und Calciumgehalt. BSFL sind eine nachhaltige Alternative zu klassischen Futterinsekten und werden von vielen Reptilien- und Amphibienarten akzeptiert.
Larven des Getreideschimmelkäfers (Alphitobius diaperinus), die als nährstoffreiches Futterinsekt eingesetzt werden. Buffalowürmer haben eine weichere Körperhülle als Mehlwürmer und werden auch von kleinen Reptilien und Jungtieren gut gefressen.
Feines Calciumpulver zum Bestäuben von Futterinsekten vor der Verfütterung. Gleicht den oft ungünstigen Calcium-Phosphor-Quotienten von Futterinsekten aus und beugt MBD vor.
Nachzucht aus kontrollierter Terrarienhaltung. CB-Tiere sind gesünder, besser angepasst und belasten keine Wildpopulationen.
Strukturpolysaccharid, das das Exoskelett von Insekten, Spinnen und Krebstieren aufbaut. Ähnlich wie Keratin bei Wirbeltieren.
Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Convention on International Trade in Endangered Species) regelt den internationalen Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.
Tiere, die vorwiegend in der Dämmerung (morgens und abends) aktiv sind. Auch „krepuskulär" genannt.
Eine durch gezielte Kombination mehrerer verschiedener Genmutationen entstandene Farbform. Designermorphen vereinen zwei oder mehr Einzelmorphen in einem Tier und tragen oft eigene Handelsnamen.
Entwicklungsruhe bei Insekten, ausgelöst durch Umweltreize wie Kälte oder Trockenheit. Vergleichbar mit der Winterruhe bei Wirbeltieren.
Day-old chicks – eintägige Küken als proteinreiches Frostfutter für größere Schlangen, Warane und Kröten. DOC-Küken bieten ein ausgewogenes Nährstoffprofil und werden in der Regel tiefgefroren angeboten.
Erbgang, bei dem bereits eine einfache Kopie des Allels das Merkmal im Phänotyp sichtbar macht. Dominante Morphen werden auch an Wildtypnachkommen weitergegeben.
Unterste Schicht im Terrariumaufbau aus Blähton, Kies oder Lavastein, die überschüssiges Wasser aufnimmt und Staunässe im Substrat verhindert. Besonders wichtig in Feuchterrarien mit Beregnungsanlage.
Das Bestäuben von Futtertieren mit Kalzium- oder Vitaminpulver unmittelbar vor der Verfütterung, auch „Pudern" genannt.
Häutungsstörung, bei der die alte Haut nicht vollständig abgestreift wird. Ursachen sind meist zu niedrige Luftfeuchtigkeit oder Mangelernährung.
Wissenschaftliche Bezeichnung für den Häutungsprozess bei Reptilien und Gliederfüßern. Eine komplikationslose Ecdysis erfordert optimale Luftfeuchtigkeit.
Haltung eines Tieres allein im Terrarium ohne Artgenossen. Für viele Reptilienarten artgerecht, da sie in der Natur Einzelgänger sind; soziale Tiere leiden hingegen unter anhaltender Isolation.
Außen lebendem Parasit wie Milben oder Zecken, der sich von Blut oder Gewebeflüssigkeit des Wirts ernährt und Übertragungen verursachen kann.
Wechselwarmes Tier, das seine Körpertemperatur durch externe Wärmequellen reguliert. Alle Reptilien, Amphibien und Invertebraten sind ektotherm.
Kleine weiße Würmer (Enchytraeus spp.) als Lebendfutter besonders für kleinere Reptilien und Amphibien. Enchyträen sind leicht selbst zu züchten und bieten hohen Protein- und Feuchtigkeitsgehalt.
Im Körperinneren lebender Parasit wie Fadenwürmer, Kokzidien oder Kryptosporidien. Endoparasiten werden über eine Kotuntersuchung diagnostiziert und sind in der Terraristik weit verbreitet, besonders bei Wildfangtieren.
Aufsitzerpflanzen wie Bromelien, Tillandsien oder Orchideen, die ohne Erdkontakt auf Ästen, Korkröhren oder der Rückwand wachsen. In tropischen Terrarien schaffen sie Verstecke, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und wirken strukturgebend.
Äußeres Stützskelett aus Chitin, das Insekten, Spinnen und anderen Gliederfüßern Stabilität und Schutz bietet. Wird bei der Häutung abgeworfen.
Die abgestreifte Haut oder das Exoskelett nach einer Häutung. Anhand der Exuvie lassen sich Geschlecht und Gesundheitszustand beurteilen.
Die erste Filialgeneration – die direkten Nachkommen einer gezielten Elternverpaarung. In der Terraristik ist die F1 relevant, um Erbgänge zu prüfen und heterozygote Trägertiere zu identifizieren.
Drüsenöffnungen auf der Unterseite der Oberschenkel vieler Eidechsenarten, die bei Männchen deutlich stärker ausgeprägt sind als bei Weibchen. Sie dienen der Duftmarkierung und werden zur Geschlechtsbestimmung herangezogen.
Feuchte, abgedunkelte Box im Terrarium mit feuchtem Substrat, die als Häutungshilfe und Rückzugsort für trächtige Weibchen dient.
Grabende Lebensweise in oder unter dem Substrat. Fossorial lebende Arten benötigen ein tiefes, grabfähiges Substrat.
Verweigerung der Nahrungsaufnahme trotz angebotenem Futter. Ursachen können Häutungsphase, Winterruhe, Stress, falsche Futtertemperatur oder Krankheit sein.
Insekten wie Heimchen, Grillen, Schaben oder Heuschrecken, die als Hauptnahrungsquelle für insektenfressende Terrarientiere dienen.
Gezielte Unterbrechung der Fütterung, z. B. vor der Winterruhe zur Entleerung des Verdauungstrakts oder nach einer besonders großen Mahlzeit. Futterpausen sind bei vielen Arten saisonal natürlich.
Junge oder adulte Ratte als Futtertier für größere Schlangen und Echsen. Futterratten sind energiereicher als Mäuse und stehen in verschiedenen Gewichtsklassen (Pinky-Ratte bis adult) zur Verfügung.
Zeitlicher Abstand zwischen den Mahlzeiten, der je nach Art, Alter und Jahreszeit variiert. Jungtiere werden häufiger gefüttert als adulte Tiere.
Lange Zange aus Metall oder Kunststoff, mit der Futter sicher in das Terrarium gereicht wird. Die Futterzange schützt vor Bissen und ermöglicht eine natürlichere Futterbewegung zur Stimulation des Jagdinstinkts.
Bezeichnung für junge Mäuse im Alter von ca. 5–7 Tagen mit feiner Fellflaum-Schicht. Fuzzies sind kleiner als Pinkies und stellen eine Futtergröße zwischen Pinky und ausgewachsener Maus dar.
Tiefgefrorene Futtertiere wie Mäuse, Ratten oder Küken, die vor der Verfütterung aufgetaut werden. Sicher und hygienisch.
Die Gesamtheit aller Erbanlagen eines Tieres, die im Zellkern gespeichert sind. Der Genotyp ist äußerlich nicht erkennbar und kann verdeckte (heterozygote) Merkmale enthalten.
Integriertes Wasserbecken oder Bachlauf im Terrarium für semi-aquatische und aquatische Arten sowie zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit. Besonders wichtig in Paludarien und Aquaterrarien.
Temperatur- oder Feuchtigkeitsgefälle im Terrarium von warm/trocken zu kühl/feucht, das dem Tier aktive Thermoregulation ermöglicht.
Bezeichnung für ein trächtiges oder mit Eiern besetztes Weibchen. Ein gravides Tier zeigt oft veränderte Aktivität, Fressunlust und erhöhten Calciumbedarf sowie sichtbare Auftreibung des Bauches.
Gryllus bimaculatus – robustere Alternative zu Heimchen, proteinreich und für größere Reptilien und Amphibien geeignet.
Haltung mehrerer Tiere einer oder verschiedener Arten in einem Terrarium. Sinnvoll nur für soziable Arten; Dominanzprobleme, ungleiche Fütterung und Stresserkrankungen müssen beobachtet werden.
Methode, bei der Futterinsekten vor der Verfütterung mit nährstoffreichen Lebensmitteln gefüttert werden, um den Nährwert für das Terrarientier zu erhöhen
Bewusstes Herausnehmen und Halten eines Terrarientiers durch den Pfleger. Regelmäßiges, artangepasstes Handling fördert die Zahmheit, sollte aber kurz gehalten und nie in der Häutungsphase oder kurz nach der Fütterung erfolgen.
Periodischer Prozess, bei dem Reptilien die äußere Hautschicht (Exuvie) abstreifen, um zu wachsen und beschädigte Haut zu erneuern.
Spezielle Feuchtbox mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, die Reptilien und Amphibien beim Ablösen der alten Haut unterstützt.
Vorbereitungsphase der Häutung, in der das Tier trübe Augen (Blauphasen) und abgedunkeltes Schuppenbild zeigt. In dieser Phase sind Tiere stressanfälliger und sollten nicht gefüttert oder häufig gehandelt werden.
Flächenheizung, die an der Decke oder Rückwand des Terrariums montiert wird und Wärme durch Infrarotstrahlung abgibt. Heat Panels erzeugen gleichmäßige Raumwärme ohne direktes Licht.
Acheta domesticus – meistverbreitetes Futterinsekt in der Terraristik. Einfach zu züchten, nährstoffreich und in vielen Größen erhältlich.
Elektrisches Heizsystem, das als Kabel verlegt wird, um bestimmte Bereiche des Terrariums von unten oder der Seite zu erwärmen. Eignet sich besonders für bodenwärmende Installationen.
Künstlicher Stein mit eingebautem Heizelement, auf dem sich Reptilien zur Thermoregulation niederlegen können. Simuliert von der Sonne erwärmte Felsen aus dem natürlichen Lebensraum der Tiere.
Paariges männliches Geschlechtsorgan bei Schlangen und Eidechsen, das normalerweise in Taschen hinter der Kloake eingezogen ist. Bei der Paarung wird jeweils einer der beiden Hemipenes ausgestülpt.
Wissenschaftliche Disziplin der Zoologie, die sich mit der Erforschung von Amphibien und Reptilien befasst. Terraristik ist die praktische Anwendung herpetologischer Kenntnisse in der Haltung dieser Tiere.
Ein Tier trägt das Allel für ein Merkmal nur einfach (auf einem der zwei homologen Chromosomen). Bei rezessiven Morphen ist die Anlage nach außen nicht sichtbar; das Tier wird als „het." für das jeweilige Merkmal bezeichnet.
Wanderheuschrecken (Locusta migratoria) oder Wüstenheuschrecken als wertvolle Abwechslung im Futterplan, besonders für größere Reptilien.
Ein Tier trägt das Allel für ein Merkmal doppelt (auf beiden homologen Chromosomen). Homozygote rezessive Tiere zeigen das Merkmal im Phänotyp sichtbar.
Junge Maus im Alter von ca. 2–3 Wochen, die bereits aktiv umherhüpft. Hopper werden als Futtergröße zwischen Fuzzy und adulter Maus eingesetzt und eignen sich für mittelgroße Schlangen.
Der wärmste Punkt im Terrarium, üblicherweise direkt unter dem Wärmestrahler, an dem das Tier auf Betriebstemperatur kommen kann.
Messgerät zur Erfassung der relativen Luftfeuchtigkeit im Terrarium. Unverzichtbar für feuchtigkeitsabhängige Arten.
Gefährlich niedriger Calciumspiegel im Blut, der zu Muskelkrämpfen, Lähmungen und Knochenerweichung führen kann. Häufig bei graviden Weibchen oder Tieren mit MBD; Behandlung durch Calciumgabe und optimierte Haltung.
Reduzierte, aber nicht vollständig fehlende Melaninbildung. Hypomelanistische Tiere sind heller als der Wildtyp, zeigen jedoch noch erkennbare dunkle Zeichnungselemente.
Verhaltensweisen, mit denen Tiere Artgenossen beeindrucken oder einschüchtern, z. B. Aufspreizen von Flossen, Körperauffüllung oder Farbe.
Wärmestrahler, der Wärme in Form von Infrarotstrahlung abgibt. Infrarotlampen mit dunklem Glas eignen sich für den Nachtbetrieb, da sie minimales sichtbares Licht erzeugen.
Künstliche Bebrütung von Reptilieneiern in einem Inkubator unter kontrollierten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen bis zum Schlupf.
Entwicklungsstadium zwischen zwei Häutungen bei Gliederfüßern. Die Anzahl der Instars variiert stark je nach Art.
Verpaarung eng verwandter Tiere, z. B. Geschwister oder Elterntier mit Nachkomme. Inzucht kann zur Fixierung gewünschter Merkmale führen, erhöht aber das Risiko einer Inzuchtdepression mit verminderter Vitalität.
Chemosensorisches Sinnesorgan (Vomeronasalorgan) im Gaumen von Reptilien, das Duftstoffe analysiert, die mit der Zunge aufgenommen werden. Es liefert Informationen über Futter, Feinde und potenzielle Partner.
Jungtier nach dem Schlupf oder der Geburt bis zum Beginn der subadulten Phase. Juvenilstiere benötigen oft spezielle Haltungsbedingungen.
Umgangssprachliche Bezeichnung für ektotherme Tiere. Der Begriff ist irreführend, da Kaltblüter bei warmem Wetter sehr hohe Körpertemperaturen erreichen können.
Wichtigstes Mineral für den Knochenaufbau bei Reptilien und Amphibien. Mangel führt zu Metabolischer Knochenerkrankung (MBD).
Dehnbare Hautfalte am Hals verschiedener Eidechsenarten (z. B. Anolis), die zur visuellen Kommunikation ausgeklappt wird. Der Kehlsack ist oft intensiv gefärbt und wird bei Balz und Imponierverhalten eingesetzt.
Heizelement aus Keramik, das Wärme ohne sichtbares Licht abgibt. Ideal für nachtaktive Arten oder zur Nachtbeheizung, da der natürliche Hell-Dunkel-Rhythmus der Tiere nicht gestört wird.
Gemeinsame Körperöffnung bei Reptilien und Amphibien für die Ausscheidung von Kot und Harn sowie für Fortpflanzungsvorgänge. Die Kloake ist bei der Geschlechtsbestimmung und der Gesundheitsbeurteilung relevant.
Erbgang, bei dem heterozygote Tiere ein klar erkennbares, verändertes Erscheinungsbild zeigen. Homozygote Tiere mit zwei Kopien des Allels entwickeln die sogenannte Superform mit noch stärker ausgeprägtem Merkmal.
Aus Kokosschalen gewonnener Bodengrund, der Feuchtigkeit gut speichert und für tropische Arten sowie grabende Tiere geeignet ist.
Paarungsakt zwischen männlichem und weiblichem Tier zur Befruchtung der Eier. In der Terraristik werden Tiere zur Kopulation oft gezielt zusammengeführt und anschließend wieder getrennt, um das Weibchen zu schonen.
Naturmaterial aus der Korkeiche, das als Rückwand, Korkröhre oder Korkrinde im Terrarium als Versteck und Dekorationselement eingesetzt wird.
Flache oder gewölbte Korkstücke aus der Korkeiche, die als Klettermöglichkeit, Versteck oder Bodenabdeckung im Terrarium genutzt werden.
Hohle Korkstruktur, die als natürlicher Versteckplatz für Reptilien, Amphibien und Spinnen dient und gleichzeitig dekorativ ist.
Veterinärmedizinische Untersuchung einer Kotprobe auf Parasitenbefall (Würmer, Einzeller, Kryptosporidien). Regelmäßige Kotuntersuchungen werden besonders für Neuzugänge und nach der Winterruhe empfohlen.
Durch Kryptosporidien-Parasiten verursachte, chronische und in der Terraristik meist unheilbare Erkrankung des Verdauungstrakts. Befallene Tiere magern trotz Fressens ab; die Erkrankung ist hochansteckend.
Frühes Entwicklungsstadium bei Amphibien (Kaulquappen) und Insekten, das sich morphologisch stark vom adulten Tier unterscheidet.
Lebende Futtertiere. In manchen Ländern gesetzlich eingeschränkt; zudem besteht das Risiko, dass sich Futtertiere am Terrarium-Bewohner festbeißen.
Behälter mit feuchtem, grabbarem Substrat (z. B. feuchter Erde oder Kokoshumus), der graviden Weibchen zur sicheren Eiablage angeboten wird. Die Legebox sollte groß genug sein, damit das Tier vollständig eingraben kann.
Zustand, bei dem ein gravides Weibchen seine Eier nicht ablegen kann (auch Dystokie). Ursachen sind häufig fehlende Ablageplätze, Calciummangel oder anatomische Probleme; Legenot ist ein medizinischer Notfall.
Zuchtmethode, bei der über mehrere Generationen Tiere nach ihrem Phänotyp ausgewählt und miteinander verpaart werden, um bestimmte Merkmale zu festigen. Dabei werden keine neuen genetischen Mutationen eingekreuzt.
System zur Belüftung des Terrariums, meist durch Gitterflächen an Seite oder Decke. Ausreichende Luftzirkulation verhindert Schimmelbildung, Fäulnis und den Aufbau schädlicher Gase im Inneren.
Durch Kalzium- oder Vitamin-D3-Mangel verursachte Erkrankung, die zu weichen Knochen, Deformierungen und Lähmungen führt. Häufig bei UVB-lichtlosen Haltungen.
Larven des Mehlkäfers (Tenebrio molitor) als fettreiches Futtertier. Sollten aufgrund des hohen Fettgehalts nur gelegentlich verfüttert werden.
Genetisch bedingter Überschuss an Melanin, der zu einer stark dunklen bis schwarzen Färbung führt. Melanistische Tiere können im Extremfall nahezu einfarbig schwarz erscheinen.
Umwandlung von der Larven- in die Adultform bei Amphibien und Insekten. Bei Fröschen z. B. vom Kaulquappen- zum Froschleben.
Kleine Spinnentiere (z. B. Ophionyssus natricis bei Schlangen), die als Ektoparasiten erheblichen Stress und Erkrankungen verursachen können.
Das manuelle oder automatische Besprühen des Terrariums zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, besonders wichtig für tropische und feuchtigkeitsliebende Arten.
Genetisch bedingte Farb- oder Musterabweichung vom Wildtyp einer Art. Morphen werden durch gezielte Zucht fixiert und stellen in der Terraristik einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar.
Gezielte Absenkung der Temperatur im Terrarium während der Nachtphase, die dem natürlichen Temperaturverlauf im Freiland entspricht.
Tiere, die ihre Hauptaktivität in der Nacht entfalten. Nachtaktive Arten benötigen im Terrarium kein UV-Licht, aber nächtliche Wärmequellen.
In menschlicher Obhut gezüchtete Jungtiere. Nachzuchten sind die bevorzugte Wahl in der Terraristik, da sie WC-Entnahmen aus der Natur reduzieren.
Dokument, das belegt, dass ein Tier in menschlicher Obhut gezüchtet wurde. Bei CITES-geschützten Arten ist der Nachzuchtnachweis gesetzlich vorgeschrieben und muss beim Kauf und Verkauf vorgelegt werden.
Gerät, das feine Wassertröpfchen vernebelt und die Luftfeuchtigkeit im Terrarium erhöht. Im Gegensatz zur Sprühanlage erzeugt die Nebelmaschine einen anhaltenden Feuchtigkeitsnebel ohne direktes Besprühen der Tiere.
Einkreuzung genetisch nicht verwandter Tiere, um die genetische Vielfalt zu erhöhen und Inzuchtprobleme zu vermeiden. Outcross-Nachkommen zeigen häufig gesteigerte Vitalität durch den Heterosiseffekt.
Eiablagende Fortpflanzung, bei der Eier außerhalb des Muttertieres bebrütet werden. Tritt bei der Mehrzahl aller Reptilienarten auf.
Wissenschaftlicher Begriff für den Eiablageprozess bei oviparenTierarten. Zeitpunkt und Bedingungen der Oviposition (Temperatur, Substrat, Ruhe) sind entscheidend für das Überleben der Eier.
Fortpflanzungsform, bei der die Eier ohne feste Schale im Mutterleib bis zur Schlupfreife verbleiben. Die Jungen werden lebend geboren, haben jedoch keine Plazentaverbindung zur Mutter.
Gemeinsame Haltung von einem Männchen und einem Weibchen. Kann zur Belastung des Weibchens durch anhaltende Paarungsversuche führen und erfordert genaue Beobachtung sowie ausreichend Verstecke.
Kombination aus Wasser- und Landbereich in einem Behälter, geeignet für semiaquatische Arten wie Wasserschildkröten oder Froschlurche.
Jungfernzeugung, bei der Weibchen ohne Befruchtung durch ein Männchen fortpflanzungsfähige Eier oder Jungtiere produzieren. Bekannt u. a. bei Stabheuschrecken.
Pflanzliche Nahrungskomponenten für herbivore und omnivore Terrarientiere: Gemüse, Blattgrün, Wildkräuter und Früchte. Die Zusammensetzung muss auf die spezifischen Bedürfnisse der Art abgestimmt sein.
Das äußerlich sichtbare Erscheinungsbild eines Tieres, das durch Genotyp und Umwelteinflüsse geformt wird. Der Phänotyp sagt nichts darüber aus, welche verdeckten Erbanlagen ein Tier trägt.
Die tägliche Licht- und Dunkelheitsphase im Terrarium, die dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus entsprechen sollte und biologische Zyklen steuert.
Neugeborene, noch unbehaarte Maus als Futtermittel für Schlangen und größere Eidechsen. Wird meist tiefgefroren angeboten.
Methode zur Geschlechtsbestimmung, bei der durch sanften Druck hinter der Kloake versucht wird, die Hemipenes bei Männchen kurz sichtbar zu machen. Funktioniert vor allem bei juvenilen Schlangen, birgt jedoch Verletzungsrisiko.
Tier, das möglicherweise (aber nicht sicher) Träger einer rezessiven Morphe ist. Die Wahrscheinlichkeit wird meist in Prozent angegeben (z. B. 50% het.), basierend auf der Elterntier-Verpaarung.
Körpergewicht eines graviden Weibchens vor der Eiablage. Dient zur Beurteilung des Ernährungszustands und der Entwicklung der Eier.
Methode zur Geschlechtsbestimmung bei Schlangen, bei der eine abgerundete Sonde vorsichtig in die Kloake eingeführt wird. Bei Männchen dringt die Sonde tiefer ein (Hemipenis-Kanal); die Methode sollte nur Erfahrene durchführen.
Hervortreten eines inneren Organs (Kloake, Hemipenis, Ovidukt oder Rektum) aus der Kloakenöffnung. Ein Prolaps ist ein medizinischer Notfall und muss umgehend durch einen reptilienkundigen Tierarzt behandelt werden.
Bezeichnung für ein Tier, das durch Nachzucht als sicherer Träger (heterozygot) einer rezessiven Morphe bestätigt wurde. Ein „Proven Het" hat statistisch nachweislich rezessive Nachkommen produziert.
Isolationsphase von mindestens 4–8 Wochen für neu erworbene Tiere, um Krankheiten und Parasiten zu erkennen, bevor das Tier in den Bestand integriert wird.
Nach einer Autotomie neu gewachsener Schwanz, der aus Knorpelgewebe statt Knochen besteht und optisch vom Original abweicht. Ein Regenerat ist ein Zeichen vergangener Stresserfahrung, schränkt die Gesundheit meist nicht ein.
Terrariumtyp, der die feuchte, warme Umgebung tropischer Regenwälder nachbildet. Charakteristisch sind hohe Luftfeuchtigkeit (70–100 %), regelmäßiges Besprühen und üppige Bepflanzung mit Epiphyten und Bodenpflanzen.
Erbrechen oder Rückwürgung von Futter kurz nach der Aufnahme. Ursachen können zu große Beute, Stress nach der Fütterung, falsche Temperaturen oder Infektionen sein; wiederholte Regurgitation erfordert tierärztliche Abklärung.
Aktives Verteidigen eines Territoriums gegenüber Artgenossen durch Imponiergehabe, Drohgesten oder direkte Kämpfe. Ausgeprägte Revierhalter wie viele Agamen und Chamäleons müssen in der Regel einzeln gehalten werden.
Erbgang, bei dem ein Merkmal nur erscheint, wenn das entsprechende Allel auf beiden Chromosomen vorhanden ist. Verpaart man eine rezessive Morphe mit einem Wildtyp, entstehen in F1 ausschließlich heterozygote Trägertiere.
Atemwegserkrankung bei Reptilien, die sich durch Rasseln, Schleimabsonderung und Appetitlosigkeit äußert. Häufig durch zu niedrige Temperaturen ausgelöst.
Kleinere Regenwürmer (ca. 10 cm) als nährstoffreiches Lebendfutter für Reptilien und Amphibien mittlerer Größe. Rotwürmer enthalten hohe Anteile an Proteinen und Spurenelementen.
Dreidimensionale Rückseite des Terrariums aus Materialien wie Kork, Torf, Xaxim oder Kunstharz. Die Rückwand dient als Kletterfläche, Strukturelement und optischer Hintergrund und kann bepflanzt werden.
Futterinsekten wie Dubia- oder Argentinische Waldschaben, die eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung und einfache Zucht bieten.
Reflexartige Bewegungslosigkeit als Abwehrreaktion auf einen wahrgenommenen Fressfeind. Durch die Starre tarnt sich das Tier in seiner Umgebung; die Schreckstarre kann auch durch Handling ausgelöst werden.
Bakterielle Hautentzündung (Scale Rot), die sich als Rötung, Blasenbildung und Ablösung von Schuppen äußert. Ursachen sind meist zu feuchter Bodengrund oder mangelnde Hygiene; die Behandlung erfordert Antibiotika.
Gezielte Auswahl von Zuchttieren anhand gewünschter phänotypischer Merkmale über mehrere Generationen. Ziel ist die Steigerung und Fixierung besonders ausgeprägter Farb-, Muster- oder Körpereigenschaften.
Tierart, die sowohl im Wasser als auch an Land lebt, wie viele Froschlurche und Sumpfschildkröten.
Äußerliche Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren derselben Art, z. B. in Größe, Farbe oder Körpermerkmalen.
Fähigkeit weiblicher Reptilien und Amphibien, Spermien über Monate bis Jahre im Körper zu speichern und erst bei günstigen Bedingungen zur Befruchtung zu nutzen. Ermöglicht Nachzuchten ohne aktuell anwesendes Männchen.
Torfmoos, das als Substrat oder Abdeckung in Feuchtterrarien verwendet wird. Hält Feuchtigkeit effizient und wirkt antibakteriell.
Automatisiertes System, das das Terrarium zu einstellbaren Zeiten mit Wasser besprüht und so Luftfeuchtigkeit und Tautropfen simuliert.
Maulhöhlenentzündung bei Reptilien, erkennbar an Schwellungen und Käsebelag im Mundbereich. Erfordert tierärztliche Behandlung.
Unnatürliche, oft verdunkelte oder gebleichte Körperfärbung als Reaktion auf Stress, Krankheit oder Unwohlsein. Stressfarben weichen vom normalen Erscheinungsbild ab und sind ein wichtiger Gesundheitsindikator.
Verhaltensweisen, die auf Belastung oder schlechtes Wohlbefinden hindeuten: dauerhaftes Verstecken, hektisches Laufen, dunkle Färbung, Zischen oder Nahrungsverweigerung. Wichtige Signale für notwendige Haltungsoptimierungen.
Fast ausgewachsenes Tier, das kurz vor der Geschlechtsreife steht, aber diese noch nicht erreicht hat.
Der Bodengrund im Terrarium, der je nach gehaltener Art aus Kokoshumus, Sand, Lehm, Sphagnum oder Mischungen bestehen kann.
Das homozygote Erscheinungsbild bei kodominanten Erbgängen, das durch Verpaarung zweier kodominanter Tiere derselben Morphe entsteht. Superformen weichen oft deutlich stärker vom Wildtyp ab als ihre heterozygoten Eltern.
Zufuhr von Vitaminen und Mineralien durch Bestäuben (Pudern) der Futtertiere, um Mangelerscheinungen beim Terrarientier vorzubeugen.
Tiere, die tagsüber aktiv sind und UVB-Licht für die Vitamin-D3-Synthese benötigen. Beispiele: Bartagamen, Warane, viele Schildkröten.
Prozess der Gewöhnung eines Tieres an die menschliche Nähe und das Handling durch regelmäßigen, stressarmen Kontakt. Taming erfordert Geduld und respektiert jederzeit die Signale und Grenzen des Tieres.
Großer Regenwurm (bis 30 cm) als nährstoffreiches Lebendfutter, der besonders von größeren Reptilien und Amphibien gefressen wird. Tauwürmer enthalten wertvolle Proteine und Spurenelemente.
Behälter zur Haltung von Landtieren wie Reptilien, Amphibien, Insekten oder Spinnen. Unterscheidet sich vom Aquarium durch den fehlenden dauerhaften Wasserbereich.
Auf dem Boden lebende Tierart, die wenig oder keine Kletteraktivität zeigt. Terrestrische Arten benötigen breite, flache Terrarien.
Messgerät zur Temperaturkontrolle im Terrarium. Empfohlen werden digitale Geräte mit externem Fühler für präzise Messungen.
Aktives Aufsuchen verschiedener Temperaturbereiche im Terrarium durch ektotherme Tiere, um die optimale Körpertemperatur zu erreichen.
Regelgerät, das die Temperatur im Terrarium automatisch auf einen eingestellten Sollwert regelt und Überhitzung verhindert.
Glas- oder Kunststoffscheibe, mit der ein Terrarium in separate Bereiche unterteilt wird. Eingesetzt, um Tiere vorübergehend zu trennen, z. B. bei Fütterung oder zur Verhinderung von Aggressionen.
Fortpflanzungsbiologisches Prinzip, bei dem das Geschlecht der Nachkommen durch die Inkubationstemperatur der Eier bestimmt wird, nicht durch Geschlechtschromosomen. TSD ist bei vielen Schildkröten, Eidechsen und Krokodilen beschrieben.
Maßzahl für die Intensität der UV-Strahlung, die für die Terrariumeinrichtung relevant ist. Verschiedene Reptilienarten benötigen unterschiedliche UV-Indices je nach Herkunftsregion und Lebensweise.
Lichtquelle, die UVA-Strahlung emittiert, welche für Reptilien im sichtbaren Spektrum liegt. UVA fördert natürliches Verhalten, Aktivität, Fressbereitschaft und artgenaue Farbwahrnehmung.
Beleuchtungselement, das ultraviolette Strahlung (UVB) emittiert, die für die Vitamin-D3-Synthese bei tagaktiven Reptilien unverzichtbar ist.
Gemeinsame Haltung verschiedener Tierarten oder mehrerer Individuen einer Art im selben Terrarium. Vergesellschaftung ist artabhängig zu beurteilen und kann zu Stress, Verletzungen oder Nahrungskonkurrenz führen.
Rückzugsmöglichkeit im Terrarium, die dem Tier Sicherheit und Schutz bietet. Jedes Terrarium benötigt mindestens ein, besser zwei Verstecke.
Fettlösliches Vitamin, das die Kalziumaufnahme im Darm steuert. Wird durch UVB-Bestrahlung in der Haut synthetisiert oder über Supplemente zugeführt.
Oberbegriff für alle Behältnisse zur Tierhaltung, darunter Terrarium, Aquarium und Paludarium. Im engeren Sinn oft ein bepflanztes, naturnahes Terrarium.
Lebendgeburt, bei der Jungtiere vollständig entwickelt zur Welt kommen. Bekannt bei Boas, Skinks und einigen Eidechsenarten.
Beleuchtung, die das natürliche Sonnenlichtspektrum möglichst vollständig abbildet, einschließlich UVA- und UVB-Anteilen. Vollspektrum-Lampen unterstützen den natürlichen Biorhythmus der Terrarientiere.
Deutschsprachige Bezeichnung für CITES. Viele Terrarientiere unterliegen dem WA-Schutz und erfordern entsprechende Nachweise und Dokumente.
Die Larven der Wachsmotte (Galleria mellonella) sind ein beliebtes, fettreiches Lebendfutter. Sie eignen sich besonders zur Stimulation fressfauler Tiere, sollten aber wegen des hohen Fettgehalts nur in Maßen gegeben werden.
Flächenheizung, die außen unter oder seitlich am Terrarium angebracht wird und Wärme durch die Glasscheibe überträgt. Sollte nur einen Teil des Bodens bedecken, damit das Tier Temperaturen wählen kann.
Flaches Wassergefäß im Terrarium zur Wasserversorgung und für Badeeinlagen. Für Schlangen auch wichtig während der Häutungsphase.
Aus der Wildnis entnommenes Tier. WC-Tiere sind oft stressanfälliger, parasitenbehaftet und unterliegen strengen artenschutzrechtlichen Regelungen.
Das natürliche, in der Wildnis vorherrschende Erscheinungsbild einer Art ohne bekannte Farbmutationen. Wildtyp-Tiere dienen als Referenz für alle Farbmorphen.
Ruhephase mit reduzierten Temperaturen und Aktivität, die viele Reptilien saisonal benötigen und die die Fortpflanzungsbereitschaft fördert.
Terrariumtyp, der aride Lebensräume wie Wüsten oder Halbwüsten simuliert. Kennzeichnend sind hohe Temperaturen, starke UVB-Bestrahlung, niedrige Luftfeuchtigkeit und sandiger oder felsiger Bodengrund.
Farbabweichung mit übermäßiger Einlagerung gelblicher oder rötlicher Pigmente, sodass das Tier gelb bis orange gefärbt erscheint. Oft ist gleichzeitig die Melaninbildung reduziert.
Blutsaugende Ektoparasiten, die besonders bei WC-Tieren auftreten. Müssen fachgerecht entfernt und das Tier behandelt werden.
Larven des Riesenmjählkäfers (Zophobas morio), auch Superwürmer genannt. Proteinreich und geeignet für größere Insektenfresser.
Schnelles Herausstrecken der gespaltenen Zunge, mit der Reptilien Geruchspartikel aus der Luft aufnehmen. Die gesammelten Informationen werden im Jacobsonschen Organ analysiert und ermöglichen das Aufspüren von Beute und Artgenossen.
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