Tiertyp:
Schwierigkeitsgrad:
Anfänger Reptil

Bartagame

Pogona vitticeps

Eine der populärsten Einsteiger-Echsen in der Terraristik. Zutraulich, tagaktiv und perfekt für Einsteiger.

Temperatur
28–35°C
Luftfeuchtigkeit
30–40%
Terrarium
150×80×80 cm
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Anfänger Reptil

Kornnatter

Pantherophis guttatus

Die ideale Einstiegsschlange. Friedfertig, pflegeleicht, in unzähligen Morphen erhältlich — und ein passionierter Kletterer.

Temperatur
24–28°C
Luftfeuchtigkeit
40–60%
Terrarium
120×60×120 cm — Höhe = Körperlänge (BMinV-Richtlinie, semiarborikol)
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Anfänger Reptil

Leopardgecko

Eublepharis macularius

Robust, zahm und nachtaktiv. Der perfekte Geckoeinsteiger mit tollem Charakter.

Temperatur
28–32°C
Luftfeuchtigkeit
30–40%
Terrarium
100×60×50 cm
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Fortgeschritten Reptil

Grüner Leguan

Iguana iguana

Imposant und intelligent, aber anspruchsvoll in Platz und UV-Versorgung. Nur für Erfahrene.

Temperatur
30–35°C
Luftfeuchtigkeit
70–80%
Terrarium
300×200×200 cm (Minimum für Adulte)
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Fortgeschritten Reptil

Madagassischer Taggecko

Phelsuma grandis

Leuchtend grüne Klettervirtuosen. Kaum handhabbar aber optisch atemberaubend.

Temperatur
27–30°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
60×60×100 cm (Hochterrarium)
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Anfänger Amphibie

Amerikanischer Laubfrosch

Litoria caerulea

Phlegmatisch, robust und sehr handhabbar. Gilt als einer der robustesten und beliebtesten Einsteigerfrösche.

Temperatur
23–28°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
60×45×90 cm (Hochterrarium) — für Gruppe mind. 60×60×100 cm
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Anfänger Amphibie

Axolotl

Ambystoma mexicanum

Der wandelnde Fisch — rein aquatisch, regenerationsfähig und momentan extrem beliebt.

Temperatur
15–20°C
Luftfeuchtigkeit
Aquatisch (kein Terrarium)
Terrarium
Aquarium ab 100 Liter (80×40 cm Grundfläche)
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Anfänger Spinnentier

Kaiserskorpion

Pandinus imperator

Der größte Skorpion der Welt. Vergleichsweise harmlos und robust — gut für mutige Einsteiger.

Temperatur
26–30°C
Luftfeuchtigkeit
70–80%
Terrarium
60×45×45 cm
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Anfänger Insekt

Indische Stabschrecke

Carausius morosus

Pflegeleichtester Phasengänger. Reproduziert sich parthenogenetisch und ist sehr genügsam.

Temperatur
20–25°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
30×30×60 cm (Hochbehälter, Höhe = 3× Körperlänge für Häutung)
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Fortgeschritten Insekt

Riesengoldkäfer

Mecynorrhina torquata

Irisierend schimmernde Prachtkäfer. Zucht aufwendig aber das Ergebnis beeindruckend.

Temperatur
24–28°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
Larvenbehälter 5–10 L pro Larve; Käferbehälter 30×30×20 cm
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Anfänger Reptil

Königspython

Python regius

Sanftmütiger Einsteiger-Python. Rollt sich bei Stress zu einer Kugel zusammen — daher "Ballpython".

Temperatur
28–32°C
Luftfeuchtigkeit
60–70%
Terrarium
150×80×80 cm
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Anfänger Reptil

Dreiecksnatter

Lampropeltis triangulum sinaloae

Farbenprächtige Mimikry-Schlange. Ahmt Korallenschlangen nach — ist aber absolut harmlos.

Temperatur
22–28°C
Luftfeuchtigkeit
50–70%
Terrarium
120×60×60 cm
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Fortgeschritten Reptil

Smaragdgrüner Glanzskink

Lamprolepis smaragdina

Leuchtend grüner Baumskink aus der Südsee. Lebt ausschließlich in den Baumkronen.

Temperatur
26–30°C
Luftfeuchtigkeit
70–80%
Terrarium
80×60×100 cm (Hochterrarium)
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Fortgeschritten Reptil

Jemenchamäleon

Chamaeleo calyptratus

Farbenprächtiges Chamäleon aus dem Jemen. Wechselt Farben zur Kommunikation — nicht zur Tarnung.

Temperatur
24–30°C
Luftfeuchtigkeit
50–70% (nachts bis 80%)
Terrarium
100×60×120 cm (Mindestmaß, empfohlen 130×60×180 cm)
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Anfänger Reptil

Blauzungenskink

Tiliqua scincoides scincoides

Robuster Bodenskink mit blauer Schreckzunge. Wird mit der Zeit sehr zahm und ist leicht zu halten.

Temperatur
26–30°C
Luftfeuchtigkeit
40–60%
Terrarium
150×60×60 cm
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Experte Reptil

Schlingnatter

Coronella austriaca

Heimische Schlange mit Spezialdiät. Faszinierend aber herausfordernd in der Ernährung.

Temperatur
25–32°C
Luftfeuchtigkeit
40–50%
Terrarium
120×60×60 cm (Mindestmaß nach Körperlänge)
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Fortgeschritten Reptil

Halsbandleguan

Crotaphytus collaris

Schnelle, farbenfrohe Felsenechse aus den US-Wüsten. Sprintet bei Gefahr auf den Hinterbeinen — ein Hingucker für trockenwarme Terrarien.

Temperatur
28–32°C
Luftfeuchtigkeit
30–40%
Terrarium
150×80×80 cm
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Fortgeschritten Amphibie

Färberfrosch

Dendrobates tinctorius

Lebende Edelsteine des Regenwaldes. Nachzuchten sind völlig ungiftig — die berühmten Hauttoxine stammen allein aus der Wildnahrung.

Temperatur
22–26°C
Luftfeuchtigkeit
80–100%
Terrarium
60×45×60 cm (bepflanztes Regenwald-Hochterrarium) für ein Paar
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Fortgeschritten Reptil

Ritteranolis

Anolis equestris

Der größte Anolis der Welt. Imposanter Baumbewohner mit gelbem Schulterfleck und rosa Kehlfahne.

Temperatur
26–30°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
80×60×120 cm (Hochterrarium)
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Anfänger Reptil

Rotkehlanolis

Anolis carolinensis

Lebhafter „amerikanischer Anolis". Wechselt zwischen Grün und Braun und imponiert mit ausfahrbarer roter Kehlfahne.

Temperatur
26–30°C
Luftfeuchtigkeit
60–70%
Terrarium
60×45×80 cm (Hochterrarium) für eine kleine Gruppe
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Anfänger Reptil

Strumpfbandnatter

Thamnophis sirtalis

Lebhafte, tagaktive Wassernatter. Anders als die meisten Schlangen jagt sie sichtbar und frisst Fisch und Würmer statt Nager.

Temperatur
22–28°C
Luftfeuchtigkeit
50–60%
Terrarium
120×60×60 cm mit großzügigem Wasserteil
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Anfänger Reptil

Zwergbartagame

Pogona henrylawsoni

Die kleine Schwester der Bartagame. Gleicher Charme, deutlich weniger Platzbedarf — ideal für kompakte Wüstenterrarien.

Temperatur
28–33°C
Luftfeuchtigkeit
30–40%
Terrarium
100×50×50 cm
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Anfänger Amphibie

Chinesische Rotbauchunke

Bombina orientalis

Die Chinesische Rotbauchunke ist eine 5–6 cm kleine, tagsüber gut zu beobachtende Amphibie aus Nordostasien, die im Aquaterrarium mit überwiegendem Wasserteil gehalten wird. Sie gilt wegen ihrer geringen Größe und der leicht zu erfüllenden Ansprüche als geeignete Art für Einsteiger, sondert aber Hautgifte ab.

Temperatur
25–30°C
Terrarium
60×50×40 cm
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Anfänger Amphibie

Spanischer Rippenmolch

Pleurodeles waltl

Der Spanische Rippenmolch ist ein dauerhaft im Wasser lebender Molch von der Iberischen Halbinsel und aus Nordmarokko, der in einem reinen Aquarium ohne Landteil gepflegt wird. Er gilt als robust und anspruchslos, verträgt aber keine Wärme: Temperaturen über etwa 24 °C sind für ihn lebensbedrohlich.

Temperatur
15–22°C
Terrarium
80×35×40 cm
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Fortgeschritten Amphibie

Vietnamesischer Moosfrosch

Theloderma corticale

Der Vietnamesische Moosfrosch ist ein semiaquatischer Frosch aus den kühlen Berg- und Kalksteinwäldern Nordvietnams, dessen moosartige Hautstruktur ihn auf feuchtem Fels nahezu unsichtbar macht. Gehalten wird er in einem kühlen Aquaterrarium: Wärme ist für diese Art kein Komfort, sondern das größte Haltungsrisiko.

Temperatur
18–22°C
Luftfeuchtigkeit
70–90%
Terrarium
60×45×60 cm
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Fortgeschritten Amphibie

Krokodilmolch

Tylototriton verrucosus

Der Krokodilmolch ist ein montaner Schwanzlurch aus dem Bergland Yunnans und des östlichen Himalaya. Er wird kühl im Aquaterrarium gepflegt, braucht eine echte Winterruhe und verträgt keine Dauerwärme über etwa 24–25 °C.

Temperatur
18–24°C
Terrarium
60×30×37 cm
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Anfänger Insekt

Madagaskar-Fauchschabe

Gromphadorhina portentosa

Die Madagaskar-Fauchschabe ist eine flugunfähige, tropische Riesenschabe, die Luft durch ihre Atemöffnungen presst und dabei hörbar faucht. Sie ist ungiftig, wird in Gruppen gehalten und braucht ganzjährig Wärme sowie ein ausbruchsicheres Becken.

Temperatur
25–30°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
30×30×30 cm
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Anfänger Insekt

Riesige Asiatische Gottesanbeterin

Hierodula membranacea

Die Riesige Asiatische Gottesanbeterin ist eine große Fangschrecke aus dem tropischen Süd- und Südostasien, die ganzjährig warm gepflegt wird und keine Winterruhe kennt. Sie gilt als robuste Einsteigerart, muss wegen ihres ausgeprägten Kannibalismus aber strikt einzeln gehalten werden.

Temperatur
25–30°C
Luftfeuchtigkeit
40–65%
Terrarium
30×20×30 cm
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Experte Reptil

Smaragd-Baumschleiche

Abronia graminea

Die Smaragd-Baumschleiche ist eine baumbewohnende Echse aus den Nebelwäldern der mexikanischen Sierra Madre de Oaxaca (1.350–2.740 m). Sie ist ausgesprochen hitzeempfindlich und braucht kühle, luftige und feuchte Bedingungen mit deutlicher Nachtabsenkung — eine Art ausschließlich für erfahrene Halter.

Temperatur
22–26°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
60×60×90 cm
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Fortgeschritten Reptil

Siedleragame

Agama agama

Die Siedleragame ist eine tagaktive, fels- und wandbewohnende Agame aus den Savannen Afrikas südlich der Sahara; das dominante Männchen trägt ein auffällig rot-blaues Prachtkleid. Sie benötigt ein hohes, kletterfähiges Terrarium mit starkem UVB und einem heißen Sonnenplatz — eine Winterruhe ist für diese tropische Art ausdrücklich nicht vorgesehen.

Temperatur
26–29°C
Luftfeuchtigkeit
40–60%
Terrarium
120×60×60 cm
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Fortgeschritten Reptil

Blaukopf-Anolis

Anolis allisoni

Der Blaukopf-Anolis stammt aus Kuba, von den Bay Islands und aus Belize und lebt dort als Stamm-Kronen-Bewohner an Palmstämmen und in Baumkronen. Im Terrarium verlangt er ganzjährig tropische Wärme, helle Sonnenplätze und ein hohes, dicht bepflanztes Kletterterrarium — eine Winterruhe ist für diese Art nicht vorgesehen.

Temperatur
24–29°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
60×40×60 cm
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Anfänger Reptil

Kap-Hausschlange

Boaedon capensis

Die Kap-Hausschlange ist eine ungiftige, nachtaktive Würgeschlange aus dem südlichen Afrika, die 100–140 cm erreicht und in einem trockenen Savannen-Terrarium gehalten wird. Sie gilt wegen ihrer robusten Konstitution und der zuverlässigen Futterannahme als Einsteigerart, muss wegen dokumentierten Kannibalismus aber strikt einzeln gehalten werden.

Temperatur
26–30°C
Luftfeuchtigkeit
40–60%
Terrarium
120×60×50 cm
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Experte Reptil

Europäisches Chamäleon

Chamaeleo chamaeleon

Das Europäische Chamäleon ist eine der wenigen echten Chamäleonarten mit mediterranem Verbreitungsgebiet und braucht einen ausgeprägten Jahreszyklus mit echter Winterruhe. Es ist EU-weit streng geschützt (EG-VO 338/97, Anhang A), gilt als schlechter Terrarien-Adaptierer und gehört ausschließlich in erfahrene Hände.

Temperatur
27–29°C
Terrarium
64×40×64 cm
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Anfänger Reptil

Kenianische Sandboa

Eryx colubrinus

Die Kenianische Sandboa ist eine kleine, grabende Boa aus den Trockengebieten Ost- und Nordostafrikas, die den Großteil ihres Lebens eingegraben im Sand verbringt. Wegen ihrer geringen Größe und ruhigen Art gilt sie als einsteigergeeignet, braucht aber ein dauerhaft trocken-warmes Terrarium ohne Winterruhe.

Temperatur
28–32°C
Luftfeuchtigkeit
30–50%
Terrarium
80×40×40 cm
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Anfänger Reptil

Fettschwanzgecko

Hemitheconyx caudicinctus

Der Fettschwanzgecko ist ein bodenbewohnender, nachtaktiver Lidgecko aus dem westafrikanischen Sahel. Er gilt als ruhige, robuste Einsteigerart, braucht aber – anders als der oft verglichene Leopardgecko – spürbar mehr Luftfeuchtigkeit und ein dauerhaft feuchtes Versteck.

Temperatur
24–30°C
Luftfeuchtigkeit
50–70%
Terrarium
80×50×40 cm
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Anfänger Reptil

Westliche Hakennasennatter

Heterodon nasicus

Die Westliche Hakennasennatter ist eine kleine, tagaktive Trugnatter aus den nordamerikanischen Prärien, die sich mit ihrer aufgeworfenen Schnauze gern im trockenen Substrat eingräbt. Sie bleibt mit rund 50 cm (Weibchen bis etwa 90 cm) klein und stellt überschaubare Ansprüche, ist aber als Trugnatter mit Duvernoy-Drüse nicht völlig ungiftig.

Temperatur
25–30°C
Luftfeuchtigkeit
40–60%
Terrarium
90×50×60 cm
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Fortgeschritten Reptil

Westliche Smaragdeidechse

Lacerta bilineata

Die Westliche Smaragdeidechse ist eine tagaktive, sonnenliebende europäische Echse aus warmen Hanglagen, Weinbergen und Halbtrockenrasen. Sie ist streng geschützt, darf nur als Nachzucht gehalten werden und benötigt zwingend eine jährliche Winterruhe.

Temperatur
22–30°C
Luftfeuchtigkeit
60–70%
Terrarium
120×60×80 cm
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Anfänger Reptil

Kalifornische Kettennatter

Lampropeltis getula californiae

Die Kalifornische Kettennatter ist eine robuste, bodenbewohnende Natter aus dem Südwesten der USA und gilt haltungstechnisch als anspruchslos. Rechtlich ist sie in der EU jedoch ein Sonderfall: Seit August 2022 steht sie auf der Unionsliste invasiver Arten, sodass Neuerwerb und Zucht verboten sind und nur nachweisliche Altbestände weitergepflegt werden dürfen.

Temperatur
25–30°C
Luftfeuchtigkeit
40–60%
Terrarium
150×60×60 cm
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Fortgeschritten Reptil

Chahoua-Gecko (Moosgecko)

Mniarogekko chahoua

Der Chahoua-Gecko ist ein baumbewohnender, nachtaktiver Gecko aus Neukaledonien, dessen flechtenartige Zeichnung ihn auf bemooster Rinde nahezu unsichtbar macht. Er reagiert empfindlich auf Wärme: dauerhaft über 29 °C wird es für ihn gefährlich.

Temperatur
22–26°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
120×60×80 cm
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Fortgeschritten Reptil

Rautenpython (Teppichpython)

Morelia spilota mcdowelli

Der Küsten-Teppichpython aus Queensland und dem nördlichen New South Wales ist die größte Teppichpython-Unterart und wird im Schnitt 2,0–2,5 m lang. Als semi-arboreale, dämmerungs- und nachtaktive Würgeschlange braucht er ein hohes, kletterfähiges Waldterrarium, einen lokalen Wärmeplatz und eine milde Winterphase — Haltung nur mit Erfahrung, Platz und Meldung bei der Naturschutzbehörde.

Temperatur
25–30°C
Luftfeuchtigkeit
60–70%
Terrarium
150×100×200 cm
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Anfänger Reptil

Texas-Kletternatter

Pantherophis obsoletus

Die Texas-Kletternatter ist eine kräftige, ungiftige Natter aus dem zentralen Süden der USA, die als hervorragender Kletterer viel Zeit in Bäumen verbringt. Sie gilt als robuster Einsteigerpflegling, benötigt aber ein hohes Waldterrarium und eine echte kühle Winterruhe.

Temperatur
24–28°C
Luftfeuchtigkeit
50–70%
Terrarium
160×80×160 cm
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Anfänger Reptil

Höckerkopfgecko

Rhacodactylus auriculatus

Der Höckerkopfgecko ist ein nachtaktiver Baumgecko aus dem Süden Neukaledoniens, der in einem hohen, kühl geführten Regenwaldterrarium gepflegt wird. Er gilt als anfängertauglich, verträgt aber keine Hitze: Temperaturen über 29 °C bedeuten Hitzestress und können tödlich enden.

Temperatur
24–27°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
50×50×80 cm
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Fortgeschritten Reptil

Neukaledonischer Riesengecko

Rhacodactylus leachianus

Der Neukaledonische Riesengecko ist ein großer, nachtaktiver Baumbewohner aus den Wäldern Neukaledoniens und wird ausschließlich als Nachzucht gehalten. Er braucht ein hohes, feuchtes Waldterrarium mit moderaten Temperaturen und eine milde nächtliche Absenkung — jedoch keine Winterruhe.

Temperatur
22–27°C
Luftfeuchtigkeit
60–80%
Terrarium
90×45×90 cm
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Fortgeschritten Reptil

Hardun

Stellagama stellio

Der Hardun (auch Schleuderschwanzagame) ist eine tagaktive, felsbewohnende Agame aus Griechenland, der Ägäis, Zypern, Anatolien und der Levante. Er braucht ein trockenes, stark strukturiertes Felsenterrarium mit sehr heißem Sonnenplatz, kräftigem UVB und eine milde, frostfreie Winterruhe.

Temperatur
24–30°C
Luftfeuchtigkeit
30–40%
Terrarium
120×60×80 cm
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Anfänger Reptil

Mauergecko

Tarentola mauritanica

Der Mauergecko stammt aus dem westlichen Mittelmeerraum, wo er an Felsen, Mauern und Hauswänden lebt. Er ist robust und gut zu beobachten, braucht aber ein hohes, strukturreiches Trockenterrarium mit Kletterflächen, Sonnenplatz und deutlicher Nachtabsenkung.

Temperatur
26–32°C
Luftfeuchtigkeit
50–60%
Terrarium
80×50×100 cm
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Fortgeschritten Reptil

Wundergecko

Teratoscincus scincus

Der Wundergecko ist ein nachtaktiver Sandbewohner aus den zentralasiatischen Kaltwüsten mit auffällig großen, fischartigen Schuppen und tiefen, selbst gegrabenen Wohnröhren. Er benötigt ein trockenes Terrarium mit hohem Sandbodengrund und eine echte, mehrwöchige Winterruhe bei etwa 8 °C.

Temperatur
32–35°C
Luftfeuchtigkeit
50–60%
Terrarium
100×60×60 cm
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Experte Reptil

Maurische Landschildkröte

Testudo graeca

Die Maurische Landschildkröte besiedelt ein riesiges Gebiet über drei Kontinente, weshalb sich die Unterarten in Klima- und Überwinterungsansprüchen stark unterscheiden. Die hier beschriebene nordafrikanische Nominatform (T. g. graeca) gilt als ausgesprochen kälte-, nässe- und stressempfindlich und gehört nur in erfahrene Hände.

Temperatur
25–32°C
Luftfeuchtigkeit
35–55%
Terrarium
176×88 cm (8 × Panzerlänge, Breite = halbe Länge)
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Fortgeschritten Reptil

Breitrandschildkröte

Testudo marginata

Die Breitrandschildkröte ist die größte europäische Landschildkröte und stammt aus dem Bergland Griechenlands. Sie gehört in ein strukturiertes Freilandgehege mit Frühbeet, benötigt eine echte Winterstarre und unterliegt in der EU dem strengen Anhang-A-Schutz.

Temperatur
25–30°C
Luftfeuchtigkeit
40–50%
Terrarium
Freilandgehege ab 10 m² pro adultem Tier (plus jederzeit zugängliches Frühbeet)
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Fortgeschritten Reptil

Perleidechse

Timon lepidus

Die Perleidechse ist die größte Echse Europas und stammt aus dem mediterranen Südwesteuropa. Sie ist tagaktiv, ausgeprägt revierbildend und benötigt ein großes, trockenes Terrarium sowie zwingend eine mehrmonatige kalte Winterruhe.

Temperatur
23–28°C
Luftfeuchtigkeit
60–70%
Terrarium
180×100×100 cm
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Fortgeschritten Reptil

Dreihornchamäleon

Trioceros jacksonii

Das Dreihornchamäleon lebt in den kühlen Bergwäldern Kenias und Nordtansanias und ist ausdrücklich keine Tropenart: Es braucht moderate Tagestemperaturen und jede Nacht eine deutliche Abkühlung. Zu warme Dauerhaltung führt zu chronischem Hitzestress — der häufigsten Todesursache in der Haltung.

Temperatur
20–24°C
Luftfeuchtigkeit
30–50% tagsüber, 80–100% nachts
Terrarium
60×60×120 cm
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Experte Reptil

Kamerun-Segelchamäleon

Trioceros montium

Das Kamerun-Segelchamäleon lebt endemisch in den Bergnebelwäldern der Kameruner Vulkanlinie zwischen etwa 700 und 1.900 m Höhe. Es ist eine ausgesprochen kühl und feucht zu haltende Bergart, die dauerhafte tropische Wärme nicht verträgt und deshalb nur für erfahrene Halter geeignet ist.

Temperatur
18–24°C
Luftfeuchtigkeit
70–90%
Terrarium
60×60×100 cm
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Experte Reptil

Vierhornchamäleon

Trioceros quadricornis

Das Vierhornchamäleon lebt in den kühlen Bergnebelwäldern West-Kameruns und Südost-Nigerias in 1.150–2.400 m Höhe und ist eine strikt kühl zu haltende Hochlandart. Dauerhafte Wärme über etwa 27 °C ist tödlich, weshalb die Art ausschließlich für erfahrene Spezialisten geeignet ist.

Temperatur
13–24°C
Luftfeuchtigkeit
über 60%
Terrarium
60×60×90 cm
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Fortgeschritten Reptil

Geyrs Dornschwanzagame

Uromastyx geyri

Geyrs Dornschwanzagame stammt aus der zentralen Sahara (Aïr- und Hoggar-Gebirge) und ist eine tagaktive, überwiegend pflanzenfressende Echse. Sie braucht extreme Wärme, starkes UVB und sehr trockene Luft — Haltungsfehler bei Wärme und Feuchte sind die häufigste Todesursache.

Temperatur
28–35°C
Luftfeuchtigkeit
20–30%
Terrarium
120×60×60 cm
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Fortgeschritten Reptil

Steppenwaran

Varanus exanthematicus

Der Steppenwaran ist eine tagaktive, bodenbewohnende Echse aus der Savanne und dem Sahel südlich der Sahara und wird selten über 100 cm lang. Er wird häufig als Einsteigertier verkauft, benötigt aber ein sehr großes, ganzjährig warmes Gehege mit tiefem Grabsubstrat – eine Kälteruhe ist für ihn gefährlich.

Temperatur
25–32°C
Luftfeuchtigkeit
50–70%
Terrarium
240×120×120 cm
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Fortgeschritten Spinnentier

Asiatischer Waldskorpion

Heterometrus petersii

Der Asiatische Waldskorpion ist ein großer, bodenbewohnender Skorpion aus den feuchtwarmen Wäldern Südostasiens. Er ist nachtaktiv und wehrhaft: Das Gift ist mild, die Haltung verlangt aber ganzjährig konstante Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und den Verzicht auf Handling.

Temperatur
25–28°C
Luftfeuchtigkeit
70–80%
Terrarium
30×30×30 cm
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Anfänger Amphibie

Chinesischer Zwergmolch

Cynops orientalis

Ein kleiner, überwiegend wasserlebender Molch aus Ostchina mit schwarzer Oberseite und leuchtend orange-rotem Bauch. Er braucht kein Heizgerät, sondern das Gegenteil: dauerhaft kühles Wasser — Wärme ist sein größtes Risiko.

Temperatur
15-22 °C (Wassertemperatur; über 24-25 °C lebensgefährlich)
Terrarium
60 x 30 x 30 cm (ab ca. 60 l, für eine Gruppe von 3-4 Tieren)
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Fortgeschritten Amphibie

Afrikanischer Ochsenfrosch

Pyxicephalus adspersus

Ein massiger Grabfrosch aus den afrikanischen Savannen, der als eine der wenigen Amphibien schmerzhaft zubeißen kann. Braucht viel Platz, tiefen grabfähigen Bodengrund und wird bei guter Pflege jahrzehntealt.

Temperatur
26-30 °C
Luftfeuchtigkeit
65-80 % tagsüber, nachts höher (bis über 90 %)
Terrarium
120 x 60 x 60 cm (Einzeltier, adultes Männchen)
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Anfänger Reptil

Kronengecko

Correlophus ciliatus

Der Kronengecko aus Neukaledonien ist ein dämmerungsaktiver, baumbewohnender Gecko mit wimpernartigen Schuppenkämmen über den Augen. Er gilt als robuster Einstiegsgecko — vorausgesetzt, es wird ihm nie zu warm.

Temperatur
22–26 °C Umgebungstemperatur; niemals dauerhaft über 28 °C
Luftfeuchtigkeit
tagsüber 60–80 %, abends/nachts kurzzeitig über 80 %; zwischendurch abtrocknen lassen
Terrarium
Einzeltier mind. 50 x 50 x 80 cm (L x T x H); Gruppe 1,2 mind. 60 x 60 x 100 cm
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Experte Reptil

Gila-Krustenechse

Heloderma suspectum

Die Gila-Krustenechse ist eine der wenigen giftigen Echsen der Welt und bewohnt die Wüsten des US-Südwestens und Nordwest-Mexikos. Sie ist streng geschützt und ausschliesslich etwas für sehr erfahrene Halter mit behördlich geklärter Genehmigungslage — ein Antivenin gegen ihr Gift existiert nicht.

Temperatur
20–28 °C Grundtemperatur (BMEL-Gutachten), zwingend als Gefälle mit warmer und deutlich kühler Zone
Terrarium
140 x 105 x 70 cm (Mindestmass, abgeleitet aus der BMEL-Formel 4 x 3 x 2 KRL bei ca. 35 cm Kopf-Rumpf-Länge; grösseres Tier = entsprechend mehr, jedes weitere Tier +15 % Grundfläche)
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Fortgeschritten Reptil

Chuckwalla

Sauromalus ater

Der Chuckwalla ist ein kräftiger, tagaktiver Felsenleguan aus den Wüsten des Südwestens der USA und Nordwest-Mexikos. Er ernährt sich fast rein pflanzlich, braucht einen extrem heißen, thermostatgeregelten Sonnenplatz von 45–50 °C (Oberflächentemperatur) und klemmt sich bei Gefahr aufgeblasen in Felsspalten.

Temperatur
25–30 °C Grundtemperatur im Terrarium, mit deutlichem Temperaturgefälle (kühlere Zonen zum Ausweichen)
Luftfeuchtigkeit
Niedrig — aride Wüstenart; eine aktive Luftbefeuchtung ist nicht erforderlich. Frisches Trinkwasser in einem standfesten, nicht umkippbaren Napf muss dauerhaft verfügbar sein.
Terrarium
ca. 100 × 80 × 60 cm (L×B×H) für 1,1 Tiere — BMEL-Formel 5×4×3 KRL bei ca. 20 cm Kopf-Rumpf-Länge; alternativ 5×3×4 (= 100 × 60 × 80 cm). Je weiteres Tier +15 % Grundfläche. Das ist ein Mindestmaß, kein Optimum — mehr Grundfläche ist ausdrücklich zu empfehlen.
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Experte Reptil

Pantherschildkröte

Stigmochelys pardalis

Die Pantherschildkröte ist eine große, tagaktive Savannenschildkröte, die 40–60 cm (Extremformen bis 70 cm) erreicht und mehrere Jahrzehnte alt wird. Sie hält keine Winterstarre und braucht ganzjährig Wärme, viel Fläche und rohfaserreiche Kost. Gleichzeitig ist sie hitzeempfindlich: unbelüftete Frühbeete und ungeregelte Wärmelampen töten schneller als Kälte. Eine Art für erfahrene Halter.

Temperatur
Warme Seite ca. 28–32 °C, dazu kühlere Bereiche unter 25 °C (Temperaturgefälle im Gehege)
Luftfeuchtigkeit
Adulte: trockener Bodengrund, ca. 30–50 %. Jungtiere: deutlich feuchter — Feuchtversteck und erhöhte Luftfeuchte vor allem nachts. Zu trockene Aufzucht ist der Hauptgrund für Höckerbildung (Pyramiding).
Terrarium
Adult: Innen-/Winterquartier mind. 5 m² Grundfläche pro Tier, zusätzlich grosses Freilandgehege im Sommer (Faustregel Freiland: ca. 25-fache x 10-fache Panzerlänge). Jungtiere entsprechend kleiner, aber gleich eingerichtet.
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Fortgeschritten Reptil

Carolina-Dosenschildkröte

Terrapene carolina

Tagaktive, bodenbewohnende Landschildkröte aus den feuchten Wäldern des östlichen Nordamerikas, die sich dank Scharnier im Bauchpanzer komplett einschließen kann. Sie braucht ein Freilandgehege im Sommer, eine obligatorische Winterstarre — und als besonders geschützte Art lückenlose Papiere.

Temperatur
21–24 °C im kühlen Bereich des Gradienten; sommerliche Umgebungstemperatur dauerhaft über 23 °C
Luftfeuchtigkeit
60–80 % relative Luftfeuchte (tagsüber nicht dauerhaft unter ~50 %); zusätzlich ein feuchtes Versteck („humid hide") auf der kühlen Seite, tägliches morgendliches Übersprühen des Substrats
Terrarium
160 x 80 x 40 cm (Indoor-Mindestmaß für 1 adultes Tier nach DGHT-Formel 8x/4x/2x Panzerlänge, gerechnet auf 20 cm Panzerlänge; ≈ 1,3 m² Grundfläche). Größer ist ausdrücklich empfohlen; das sommerliche Freilandgehege muss deutlich größer sein.
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Fortgeschritten Reptil

Steppenschildkröte

Testudo horsfieldii

Die Steppenschildkröte ist ein Extremklima-Spezialist aus den Trockensteppen Zentralasiens: Sie verbringt den größten Teil des Jahres in selbstgegrabenen Erdhöhlen und braucht zwingend eine mehrmonatige Winterstarre. Als besonders geschützte Anhang-B-Art gehört sie in erfahrene Hände — und ins Freiland mit beheizbarem Frühbeet, nicht ins Wohnzimmerterrarium.

Temperatur
Umgebungstemperatur 24-29 °C, immer mit deutlichem Temperaturgefälle zwischen Sonnenplatz und kühler, schattiger Rückzugszone, damit das Tier selbst thermoregulieren kann.
Luftfeuchtigkeit
Gehege insgesamt trocken halten; Richtwert 40-75 % (tagsüber niedriger, nachts höher). Pflicht ist ein feuchtes Versteck bzw. erdfeuchtes Substrat zum Eingraben — Dauerfeuchte und Staunässe im Gehege begünstigen Atemwegsinfekte.
Terrarium
200 x 100 x 50 cm (Innenhaltung, Mindestmaß nach DGHT-Formel: Länge = 8x Panzerlänge, Breite = 4x, Höhe = 2x, bezogen auf 25 cm Panzerlänge). Freilandgehege: mindestens ca. 10 m² Grundfläche pro adultem Tier; ca. 20 m² für eine Gruppe von 6-8 Tieren.
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Experte Reptil

Moos-Plattschwanzgecko

Uroplatus sikorae

Der Moos-Plattschwanzgecko ist ein nachtaktiver Baumbewohner aus den Bergregenwäldern Madagaskars und einer der besten Tarnkünstler der Reptilienwelt. Er braucht kühl-feuchte, sehr stabile Bedingungen, ist ausgesprochen stressempfindlich und damit eine Art für erfahrene Halter.

Temperatur
22-25 °C
Luftfeuchtigkeit
tagsüber 70-75 %, nachts 80-85 %
Terrarium
mind. 45 x 45 x 60 cm (B x T x H) für ein Einzeltier; besser 60 x 45 x 90 cm (B x T x H) — vertikal ausgerichtet, Höhe ist wichtiger als Grundfläche
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Fortgeschritten Spinnentier

Martinique-Baumvogelspinne

Caribena versicolor

Die Martinique-Baumvogelspinne ist eine der farbenprächtigsten Baumvogelspinnen überhaupt: leuchtend blau als Jungtier, metallisch grün-blau mit rosa Fußspitzen als Adulttier. Sie gilt als ruhig, verzeiht aber keine Haltungsfehler — schlechte Belüftung bei zu feuchter Luft ist die häufigste Todesursache.

Temperatur
ca. 24–28 °C; beheizte Zimmertemperatur genügt. Hinweis: Die Quellen streuen deutlich (englischsprachige Care-Sheets nennen 20–29 °C als tolerierten Bereich, deutsche Quellen 24–29 °C). Extremwerte unter 20 °C und dauerhafte Hitze vermeiden.
Luftfeuchtigkeit
ca. 65–80 % — aber ausschließlich in Kombination mit starker Querlüftung. Erreicht über Wasserschale, punktuelles Besprühen einer Ecke bzw. des Gespinsts (2x/Woche), nicht über durchnässtes Substrat.
Terrarium
ca. 30 x 30 x 40 cm (L x B x H) für adulte Tiere — die Höhe ist entscheidend. Quellenangaben reichen von 25 x 25 x 40 cm bis 30 x 30 x 45 cm.
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Anfänger Spinnentier

Kraushaar-Vogelspinne

Tliltocatl albopilosus

Die bodenbewohnende Kraushaar-Vogelspinne aus Mittelamerika gilt als eine der robustesten und ruhigsten Einsteigerarten — grabfreudig, nachtaktiv und mit auffällig gekräuselten, goldbronzen schimmernden Haaren. Sie ist CITES-geschützt: Erwerb nur mit lückenlosem Herkunftsnachweis.

Temperatur
22-26 °C
Luftfeuchtigkeit
ca. 65-75 % (Substrat im hinteren Bereich leicht feucht halten, vordere Zone abtrocknen lassen; Wasserschale dauerhaft gefüllt)
Terrarium
40 x 30 x 30 cm
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Anfänger Amphibie

Zwergkrallenfrosch

Hymenochirus boettgeri

Der Zwergkrallenfrosch ist ein rein aquatischer Kleinfrosch aus den Regenwäldern Zentralafrikas, der sein ganzes Leben im Wasser verbringt – aber mit Lungen atmet und deshalb regelmäßig auftauchen muss. Er ist friedlich und gesellig, braucht jedoch ein eingefahrenes Artenbecken und gezielte Fütterung mit Lebend- oder Frostfutter, sonst verhungert oder vergiftet er sich.

Temperatur
Wassertemperatur 24–26 °C (in der Literatur genannter Toleranzbereich 22–28 °C)
Terrarium
ab 60 x 30 x 30 cm (ca. 50–60 Liter), Wasserstand ca. 20–30 cm; lange, flache Becken bevorzugen
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Fortgeschritten Amphibie

Feuersalamander

Salamandra salamandra

Der Feuersalamander ist ein langlebiger, nachtaktiver Waldbewohner Mitteleuropas — schwarz-gelb gemustert, giftig und ausgesprochen kühlebedürftig. Er ist besonders geschützt, darf nur als Nachzucht gehalten werden und stellt hohe Ansprüche an Kühlung, Trockenheit und Seuchenhygiene.

Temperatur
Aktivitätszeit (Sommer): dauerhaft unter 20 °C halten — 20 °C ist die Obergrenze, kein Zielwert. Werden 20 °C über mehrere Tage überschritten, ist aktive Kühlung zwingend. Ab 25 °C liegt ein Notfall vor, der sofortiges Kühlen erfordert. Wintermonate: 2–6 °C. Normale Zimmertemperatur reicht nur so lange aus, wie sie 20 °C nicht dauerhaft überschreitet; in warmen Sommern genügt sie nicht. Nachts ist eine spürbare Absenkung nötig (die Primärquellen fordern sie, nennen aber keinen Zahlenwert).
Luftfeuchtigkeit
Kein fester Prozentwert — die Feuchte wird über einen Gradienten gesteuert, nicht über einen %-Wert: Bodengrund eher trocken halten, dazu Wasserschale (mit Ausstiegshilfe, ca. 3–5 cm tief, Wasser mind. 2× pro Woche wechseln, chlorfrei) und eine dauerhaft feuchte Wetbox. Im Sommer 1–2× pro Woche sprühen; das Becken muss nach 2–3 Stunden oberflächlich wieder abgetrocknet sein. Dauernässe und Staunässe führen unweigerlich zu schwer behandelbaren Hautproblemen. In der systematisierten Haltung auf Papier wird gar nicht gesprüht.
Terrarium
Grundfläche mind. 80 x 40 cm; besser 100 x 50 cm für 2–3 Tiere (Höhe zweitrangig, da Bodenbewohner — Strukturierung z. B. mit gestapelter Korkrinde vergrößert die Nutzfläche)
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Anfänger Reptil

Braunanolis

Anolis sagrei

Kleiner, tagaktiver Baumsteiger aus der Karibik, der sich vor allem im unteren Stammbereich und in Bodennähe aufhält. Robust und anspruchslos im Klima, aber ein reines Beobachtungstier: Männchen sind streng territorial und dürfen niemals zu zweit gehalten werden.

Temperatur
25-28 °C
Luftfeuchtigkeit
tagsüber ca. 60-70 %, nachts höher (bis ca. 80 %); täglich sprühen
Terrarium
mind. 60 x 50 x 80 cm (L x B x H) für ein Paar; empfohlen ab 100 x 60 x 80 cm, für Gruppen mehr. Höhe und Strukturierung sind wichtiger als reine Grundfläche.
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Anfänger Reptil

Children-Python

Antaresia childreni

Der Children-Python ist mit 80–110 cm einer der kleinsten Pythons der Welt und gilt wegen seines ruhigen Wesens als klassische Einsteiger-Riesenschlange. Er stammt aus dem tropischen Norden Australiens, ist nachtaktiv und unterliegt als geschützte Art der Meldepflicht.

Temperatur
Warme Seite 28–31 °C, kühle Seite 24–26 °C (Gradient zwingend)
Luftfeuchtigkeit
ca. 50–60 %; die Art toleriert laut Quellen eine breite Spanne. Dauerhaft feuchte Versteckbox anbieten, zur Häutung leicht sprühen
Terrarium
ca. 100 x 50 x 75 cm (adultes Einzeltier); Mindestangaben der Quellen beginnen bei 90 x 45 x 45 cm
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Anfänger Reptil

Gefleckter Walzenskink

Chalcides ocellatus

Der Gefleckte Walzenskink ist eine tagaktive, 20–28 cm lange Bodenechse aus dem Mittelmeerraum, die sich mit glänzenden Schuppen und kurzen Beinen schlängelnd durch losen Sand bewegt. Pflegerisch gilt er als anspruchslos — er ist jedoch eine streng geschützte Art und untereinander ausgesprochen rauflustig.

Temperatur
26–30 °C im warmen Bereich, mit deutlichem Temperaturgefälle zu einem kühleren Ende (24–29 °C). Quellenspanne: reptile-care.de 26–28 °C, Megazoo/Reptilica 25–30 °C.
Luftfeuchtigkeit
Prinzip: tagsüber trocken, nachts feucht. Abends nach dem Ausschalten der Beleuchtung sprühen und tagsüber wieder vollständig abtrocknen lassen (gute Belüftung nötig). Eine Bodenstelle im Grabbereich dauerhaft leicht feucht halten, flaches Wassergefäß immer verfügbar. Kein belastbarer Prozentwert: die verfügbaren Angaben widersprechen sich zu stark, um daraus einen Sollwert abzuleiten — orientiere dich am Feuchtezyklus, nicht an einer Zahl. Weder Dauernässe noch eine dauerhaft staubtrockene Anlage.
Terrarium
80 x 50 x 60 cm (B x T x H) für ein Paar — Minimum; für Einzeltiere ab ca. 75–80 x 40 x 40 cm, für jedes weitere Tier deutlich mehr Grundfläche.
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Experte Reptil

Kragenechse

Chlamydosaurus kingii

Die Kragenechse ist eine große, baumbewohnende Agame aus den Savannenwäldern Nordaustraliens und Südneuguineas, die bei Gefahr ihren namensgebenden Halskragen wie einen Schirm aufspannt. Sie ist nicht giftig, aber wehrhaft — und wegen ihres enormen Platzbedarfs (Hochterrarium ab 2 m Höhe) keine Einsteigerart.

Temperatur
28–32 °C (Umgebungstemperatur)
Luftfeuchtigkeit
50–70 %
Terrarium
200 x 100 x 200 cm (L×B×H) — Minimum für 1–2 adulte Tiere; für die Art existiert keine amtliche deutsche Mindestvorgabe
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Fortgeschritten Reptil

Namib-Sandgecko

Chondrodactylus angulifer

Der Namib-Sandgecko ist ein kräftiger, rein bodenbewohnender Wüstengecko aus dem südlichen Afrika, der sich mit Krallen statt Haftlamellen selbst Höhlen in den Sand gräbt. Er gilt als robust, ist aber ausgesprochen wehrhaft und braucht ein trockenes, tiefgründiges Sandterrarium mit klarem Temperaturgefälle.

Temperatur
ca. 26-32 °C tagsüber, mit deutlich kühlerer Ausweichzone
Luftfeuchtigkeit
trocken, ca. 40-60 % rel. Luftfeuchte; Bodengrund trocken halten, dazu eine feuchte Versteckbox mit Sphagnum-Moos als Häutungshilfe
Terrarium
ab 120 x 70 x 60 cm (L x T x H) für ein Tier — Bodenfläche vor Höhe
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Anfänger Reptil

Amurnatter

Elaphe schrenckii

Die Amurnatter stammt aus den kalten Wäldern und Flusstälern des Amur-Gebiets zwischen Sibirien, der Mandschurei und Korea und gilt als eine der friedfertigsten großen Nattern. Sie wird 1,2–1,8 m (selten bis 2 m) lang, klettert gern und braucht ein hohes Terrarium sowie eine echte, kühle Winterruhe.

Temperatur
22–28 °C (Gradient mit kühler Zone)
Luftfeuchtigkeit
50–70 %, zur Häutung am oberen Ende
Terrarium
1,0 x 0,5 x 1,0 der Gesamtlänge (BMEL-Gutachten, kletternde Nattern) – bei einem 1,6-m-Tier also ca. 160 x 80 x 160 cm (L x B x H)
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Anfänger Reptil

Gophernatter

Pituophis catenifer

Die Gophernatter ist eine große, kräftige und völlig ungiftige Natter aus dem Westen Nordamerikas — robust, tagaktiv und ein guter Gräber. Bei Gefahr imitiert sie täuschend echt eine Klapperschlange: zusammenrollen, lautes Zischen, Schwanzvibrieren.

Temperatur
24-28 °C im Gradient (kühle Seite ca. 22-25 °C)
Luftfeuchtigkeit
ca. 40-60 % (Trockenterrarium, keine Dauernässe; feuchte Versteckbox zur Häutung)
Terrarium
mind. 120 x 60 x 60 cm (L x B x H) für ein adultes Tier; nach BMELF-Reptiliengutachten: Länge = 1,0 x, Breite = 0,5 x, Höhe = 0,75 x Gesamtlänge des Tieres — bei 1,5 m Tier also eher 150 x 75 x 110 cm
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Fortgeschritten Reptil

Äskulapnatter

Zamenis longissimus

Die Äskulapnatter ist eine ungiftige, tagaktive Würgeschlange und mit bis zu 180 cm die größte heimische Natter Deutschlands. Sie ist eine exzellente Kletterin – und als streng geschützte Art nur mit Herkunftsnachweis und Meldung bei der Naturschutzbehörde zu halten.

Temperatur
22–24 °C Lufttemperatur in der kühlen Zone (einzelne Quellen nennen bis 26–28 °C) – entscheidend ist das Gefälle zum Sonnenplatz
Luftfeuchtigkeit
50–70 %, ansonsten trockene Haltung mit feuchter Versteckbox
Terrarium
Mindestens 120 x 50 x 80 cm (B x T x H) für ein adultes Tier – höher als breit, da kletternde Art. Freilandhaltung ist möglich.
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Experte Reptil

Leopardnatter

Zamenis situla

Die Leopardnatter gilt vielen als die schönste Schlange Europas — und als eine der anspruchsvollsten. Die ungiftige, streng geschützte Natter braucht es eher kühl, reagiert empfindlich auf Stress und benötigt eine dreimonatige Winterruhe.

Temperatur
22–24 °C (Lufttemperatur tagsüber); Quellen nennen bis maximal 27 °C — im Zweifel das kühlere Ende wählen
Luftfeuchtigkeit
50–70 %
Terrarium
mind. 80 x 50 x 60 cm (B x T x H); für adulte Tiere werden auch 100 x 50 x 50 cm empfohlen. Jungtiere ab 60 x 30 x 30 cm
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Fortgeschritten Reptil

Taiwan-Schönnatter

Orthriophis taeniurus friesi

Die Taiwan-Schönnatter ist eine große, ungiftige und sehr kletterfreudige Natter, die endemisch auf Taiwan lebt. Sie gilt als robust und unkompliziert, braucht aber viel Platz — vor allem in der Höhe — und ist als Jungtier oft erstaunlich bissig.

Temperatur
24–28 °C (Lufttemperatur tagsüber)
Luftfeuchtigkeit
50–70 % — zusätzlich eine feuchte Versteckbox anbieten
Terrarium
Mindestens 120 x 60 x 80 cm (B x T x H), für adulte Tiere deutlich mehr. Faustformel: 1 x 0,5 x 1 Körperlänge; in der Praxis ca. 200 x 100 x 200 cm.
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Anfänger Spinnentier

Arizona-Blonde-Vogelspinne

Aphonopelma chalcodes

Die Arizona-Blonde-Vogelspinne aus der Sonora-Wüste ist eine ruhige, bodenbewohnende Röhrengräberin und gilt als eine der besten Einsteigerarten überhaupt. Weibchen können über 25 Jahre alt werden — es ist also eine Anschaffung für Jahrzehnte.

Temperatur
22–28 °C (Raumtemperatur genügt meist; kein Wärmespot nötig)
Luftfeuchtigkeit
Eher trocken, ca. 30–40 % — Substrat überwiegend trocken halten, nicht sprühen, dafür stets eine volle Wasserschale anbieten.
Terrarium
30 x 30 x 30 cm (LxBxH) als Minimum für adulte Tiere; Bodenfläche etwa 3× Beinspannweite. Die Substrattiefe ist wichtiger als die Grundfläche.
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Anfänger Spinnentier

Chaco-Goldknie-Vogelspinne

Grammostola pulchripes

Die Chaco-Goldknie-Vogelspinne ist eine große, ruhige Bodenbewohnerin aus den Steppen Paraguays und Argentiniens und gilt als eine der besten Einsteigerarten. Ihre goldgelb gestreiften Knie sind namensgebend — trotz des friedlichen Rufs besitzt sie Gift und Brennhaare.

Temperatur
22–28 °C, ideal ca. 24–26 °C — normale Zimmertemperatur genügt in der Regel
Luftfeuchtigkeit
60–70 % — über Wasserschale und eine feuchte Substratecke, nicht durch tägliches Sprühen
Terrarium
40 x 30 x 30 cm (L x B x H) für adulte Tiere; Grundfläche wichtiger als Höhe, Höhe bewusst niedrig halten
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Fortgeschritten Spinnentier

Wüstenhaarskorpion

Hadrurus arizonensis

Der Wüstenhaarskorpion ist mit bis zu 14 cm der größte Skorpion Nordamerikas und ein nachtaktiver Grabspezialist aus der Sonora- und Mojave-Wüste. Er ist giftig, wehrhaft und ein strikter Einzelgänger — kein Tier zum Anfassen.

Temperatur
Tagsüber je nach Quelle 24–32 °C (US-Haltungsanleitungen: 24–29 °C Umgebungstemperatur; deutsche Quellen: 28–32 °C). Entscheidend ist nicht der Einzelwert, sondern das Gefälle: eine warme Seite und eine deutlich kühlere Zone, die das Tier jederzeit erreichen kann.
Luftfeuchtigkeit
Trocken, ca. 30–40 % relative Luftfeuchte — nicht sprühen
Terrarium
Einzeltier: mind. 40 × 30 cm Grundfläche, besser 60–75 cm Länge. Die Höhe muss 15–25 cm Grabsubstrat plus Freiraum fassen — die Grundfläche zählt mehr als die Höhe.
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Fortgeschritten Reptil

Vierstreifennatter

Elaphe quatuorlineata

Die Vierstreifennatter ist die kräftigste Schlange Europas: ruhig, ungiftig und fast phlegmatisch, aber mit 1,3–1,6 m (max. ~2,5 m) ein echtes Großtier mit entsprechendem Platzbedarf. Sie ist nach FFH-Richtlinie Anhang IV streng geschützt – Haltung nur mit Herkunftsnachweis und Meldung.

Temperatur
24–28 °C (Umgebungstemperatur, mit Gradient)
Terrarium
ca. 160 x 80 x 160 cm für ein adultes Tier von 1,6 m Gesamtlänge (BMEL-Mindestmaß für Elaphe: 1,0 x 0,5 x 1,0 der Gesamtlänge)
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Fortgeschritten Reptil

Griechische Landschildkröte

Testudo hermanni

Die Griechische Landschildkröte ist die am häufigsten gepflegte europäische Landschildkröte — artgerecht aber nur im Freigehege mit Frühbeet und mit jährlicher Winterstarre, nicht im Wohnzimmer-Terrarium. Als streng geschützte Art ist sie meldepflichtig und darf nur mit gültiger gelber EG-Bescheinigung erworben werden.

Temperatur
Freilandhaltung — keine feste „Terrarientemperatur": maßgeblich sind die natürlichen Außentemperaturen. Im Frühbeet ein Temperaturgefälle mit kühleren Zonen um ca. 20 °C anbieten.
Terrarium
Freigehege mindestens 10 m² für das erste Tier, +5 m² für jedes weitere Tier; Umfriedung mindestens 40 cm hoch, blickdicht und untergrabsicher. Zusätzlich Frühbeet/Gewächshaus als beheizbarer Rückzug.
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Anfänger Spinnentier

Grünflaschenblaue Vogelspinne

Chromatopelma cyaneopubescens

Die Grünflaschenblaue Vogelspinne aus dem Trockenbusch Nordvenezuelas ist eine der farbenprächtigsten Vogelspinnen überhaupt – und einer der fleißigsten Gespinstbauer der Terraristik. Sie gilt als robust und einsteigertauglich, ist aber ein reines Beobachtungstier: sehr schnell, scheu und mit Brennhaaren bewehrt.

Temperatur
24–28 °C
Luftfeuchtigkeit
Trocken halten: ca. 50–60 % rel. Luftfeuchte, Substrat oberflächlich trocken. Nicht sprühen – ein stets gefüllter, flacher Wassernapf genügt. Gute Belüftung zwingend.
Terrarium
mind. 30 x 30 x 30 cm für ein adultes Einzeltier (Bodenfläche mind. 3× Beinspannweite); Höhe über dem Substrat gering halten bzw. mit Bodengrund auffüllen
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Anfänger Spinnentier

Geißelspinne

Damon diadema

Damon diadema ist die größte Art ihrer Gattung und mit bis zu 20 cm Beinspannweite ein imposanter, aber völlig ungiftiger Nachtjäger. Sie besitzt weder Gift- noch Spinndrüsen und gilt als eine der unkompliziertesten Geißelspinnen für Einsteiger.

Temperatur
22–28 °C
Luftfeuchtigkeit
70–85 %
Terrarium
mind. 30 x 30 x 30 cm, besser 50 x 40 x 40 cm für ein Einzeltier — Höhe ist wichtiger als Grundfläche
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Experte Spinnentier

Usambara-Vogelspinne

Pterinochilus murinus

Die Usambara-Vogelspinne ist eine blitzschnelle, extrem wehrhafte Altwelt-Vogelspinne aus dem östlichen und südlichen Afrika. Ihr Gift ist medizinisch relevant — sie gehört ausschließlich in erfahrene Hände und wird niemals angefasst.

Temperatur
ca. 24–28 °C; Werte zwischen 20 und 28 °C werden problemlos vertragen (normale Zimmertemperatur reicht in der Regel aus)
Terrarium
Mindestens 30 x 30 x 30 cm für adulte Tiere; als Faustregel sollte die Grundfläche mindestens das Dreifache der Beinspannweite betragen.
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Experte Reptil

Eidechsennatter

Malpolon monspessulanus

Mit 140–190 cm (selten bis 200 cm) ist die Eidechsennatter die größte Trugnatter Europas: schnell, wehrhaft, laut zischend — und mit Giftzähnen weit hinten im Oberkiefer. Eine besonders geschützte Art, die ausschließlich in erfahrene Hände gehört.

Temperatur
25–32 °C als Gradient über das Terrarium (warmes Ende bis 32 °C)
Terrarium
mind. 240 x 80 x 80 cm für ein 160-cm-Tier (BMELV-Reptiliengutachten: 1,5 x 0,5 x 0,5 der Gesamtlänge); große Männchen bis 200 cm entsprechend mehr, ca. 300 x 100 x 100 cm
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Experte Reptil

Westliche Sandboa

Eryx jaculus

Kleine, grabende Würgeschlange aus dem Mittelmeerraum, Vorderasien und Nordafrika, die den Großteil ihres Lebens eingegraben im lockeren Boden verbringt. Streng geschützt (CITES Anhang II / EG-VO Anhang A) — und wegen herkunftsabhängiger Winterruhe und dünner Haltungsdatenlage nur etwas für sehr erfahrene Halter.

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Anfänger Reptil

Australischer Dickschwanzgecko

Underwoodisaurus milii

Der Australische Dickschwanzgecko ist ein nachtaktiver Bodengecko aus dem trockenen Süden Australiens — dunkel mit gelben Tupfen und einem dicken, rübenförmigen Schwanz, der als Fettspeicher dient. Er gilt als vergleichsweise pflegeleicht, verträgt aber im Gegensatz zu vielen Wüstenreptilien KEINE große Hitze.

Temperatur
24–28 °C
Luftfeuchtigkeit
40–60 %
Terrarium
70 x 50 x 50 cm (Einzeltier/Paar); 150 x 60 x 60 cm (Gruppe 1,3)
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